Schriftzug Haug
Günther Haug
Am Eickerhof 32
D-47800 Krefeld
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Fax (0 21 51) 59 19 40
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Porträt Günther HaugGünther Haug, 1941 in Ernsgaden (Bayern) geboren, hatte schon in früher Jugend Kontakt mit einheimischen Künstlern, die erste zeichnerische Gehversuche wohlwollend unterstützten. Während seiner 1955 beginnenden Ausbildung als Keramikmodelleur boten sich ihm in der Porzellanmalerei hervorragende Möglichkeiten, mit Formen und Farben zu experimentieren. Die dort entwickelte Ornamentik findet sich wieder in den in diesen Jahren entstandenen Aquarellen, die in erster Linie in die Sphäre der Pflanzen verweist.

Die ästhetisierende Umsetzung organischer Strukturen nimmt auch gegenwärtig noch einen gewissen Raum in seiner, nun Acryl-Malerei, ein, doch seine schöpferische Entwicklung führte darüber hinaus unter anderem zur Beschäftigung mit urbaner Architektur. In den letzten Jahren kam vor allem die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie den Umbrüchen in Deutschland und Europa, aber auch mit sozialen und ökonomischen Konflikten hinzu, die zunehmend in den Vordergrund traten. Verbunden werden diese Bereiche aktuell bei seiner künstlerischen Umsetzung der immer drängender werdenden Umweltproblematik. Dabei werden die Beziehungen und Verirrungen von Menschen ver- und bearbeitet, ohne daß diese motivisch in den Vordergrund treten.

Seine künstlerische Auseinandersetzung mit diesen Themen verdankt er weniger der heutigen Flut sekundärer und damit vorinterpretierter Informationen als vielmehr den für ihn unabdingbaren persönlichen Eindrücken und Begegnungen. Die Umsetzung auf die Leinwand erfolgt in einem schöpferischen Akt von derartiger Intensität, daß erst nachdem mit dem Spachtel die letzten Visionen und Details auf die Leinwand gebannt worden sind, sich für Günther Haug entscheidet, ob die Umsetzung vollständig gelungen ist. Mit diesem Entwicklungsprozeß hat Günther Haug die Kunstrichtung des META-REALISMUS, die künstlerisch-analytische Neuschaffung der Nach-Realität, begründet.

Abschließend läßt sich festhalten, daß in dem Maße, in dem die Arbeiten auch Heterogenes, Zwiespältiges konzidieren, sie sich als Sinnangebote verstehen, als 'Zumutung' an den Betrachter, der sich die philosophische Tugend des Staunens bewahrt hat. Oder um einen Ausdruck Ecos auszuborgen: das Bild "ist da und produziert seine eigenen Sinnverbindungen". Für den Maler gilt mutatis mutandis das gleiche wie für den Schriftsteller: Auch er müßte eigentlich das Zeitliche segnen, damit er die Eigenbewegung seines Werkes nicht stört - aber gerade die mögliche Zwiesprache des Betrachters mit dem Künstler, seiner Weltsicht und seinen Werken - und den dabei zutage tretenden Spannungen und Erkenntnissen - ermöglicht neue, tiefe Zugänge zu den Bildern von Günther Haug.

Ein Teil der wichtigsten Ausstellungen Günther Haugs:

Tallinn, Estland - Galerie Deco

Luxemburg, Luxemburg - Theatre Municipal

Linz, Österreich - Landeskulturzentrum

Salzburg, Österreich - Galerie CA

Tallinn, Estland - Pirita Hotel

Morsum, Sylt - Hofgalerie

München - BMW

Düsseldorf - IBM

Herzogenrath - Ericson

Berlin - Hotel Steigenberger

Krefeld - Wirtschaftsförderung

Bad Pyrmont - Hotel Steigenberger

Bad Griesbach - Hotel Columbia

Neersen - Temporäre Schlossgalerie

Krefeld - Kulturbüro

München - Galerie Steininger

Krefeld - Galerie Meta Weber

Augsburg - Galerie Ecke

Köln - Galerie Kunstschalter

Augsburg - Galerie an der Komödie

Krefeld - Culturplan

Radevormwald - Galerie Nr. 1

Wuppertal - Galerie Backstube

Krefeld - Galerie Heidefeld

Düsseldorf - Kunsthandel Schneider

Viersen - Galerie 27

Günther Haug, Meta-Realismus
Surrealistischer Traum
70 x 90 cm

Günther Haug, Meta-Realismus
Das Revier
80 x 60 cm

Günther Haug, Meta-Realismus
Begegnung auf der Ginza
90 x 70 cm

Günther Haug, Meta-Realismus
Wien und seine Architektur
100 x 80 cm

Günther Haug, Meta-Realismus
Des Kings General
80 x 100 cm

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